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Lexikon des Dialogs. Grundbegriffe aus Christentum und Islam

Im Auftrag der Eugen-Biser-Stiftung herausgegeben von Richard Heinzmann in Zusammenarbeit mit Peter Antes, Martin Thurner, Mualla Selçuk und Halis Albayrak. 2 Bände, zusammen 856 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag im Schuber. Verlag Herder. ISBN 978-3-451-30684-6. € 38,-.

Auch als E-Book verfügbar: weltbild.de, herdershop24, Kindle-Edition, jeweils € 29,99

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Work in progress - Dictionary as english version.
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Die christlich-islamischen Dialogprojekte der Eugen-Biser-Stiftung – darunter insbesondere das Lexikon des Dialogs – werden aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds sowie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern kofinanziert.
Die christlich-islamischen Dialogprojekte der Eugen-Biser-Stiftung – darunter insbesondere das Lexikon des Dialogs – werden aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds sowie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern kofinanziert.
Die christlich-islamischen Dialogprojekte der Eugen-Biser-Stiftung – darunter insbesondere das Lexikon des Dialogs – werden aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds sowie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern kofinanziert.
Die christlich-islamischen Dialogprojekte der Eugen-Biser-Stiftung – darunter insbesondere das Lexikon des Dialogs – werden aus Mitteln des Europäischen Integrationsfonds sowie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages durch das Bundesministerium des Innern kofinanziert.

Pressemitteilung

Einzigartiges Projekt  zur Verständigung: Im Lexikon des Dialogs erklären Wissenschaftler aus Deutschland und der Türkei  die Grundbegriffe von Christentum und Islam / Die Eugen-Biser-Stiftung gibt das Werk heraus

Was genau ist ein Dschihad, wie sieht das Frauenbild im Christentum und wie im Islam aus? Wie erklären muslimische Wissenschaftler Demokratie, und inwiefern unterscheidet sich ihre Sicht von der christlicher Wissenschaftler? Was sagen Christentum und Islam zum Thema Religionsfreiheit, und was kann man sich unter dem Heiligen Geist oder der Sharia vorstellen?

Antworten darauf gibt ein in der Form bislang noch nicht dagewesenes Werk: das „Lexikon des Dialogs“. Erstmals stehen in diesem Werk die christliche und die muslimische Sicht auf die eigene und die je fremde Religion in einem Buch nebeneinander. Wissenschaftler aus Deutschland und der Türkei erklären die Grundbegriffe ihrer Religion. Das Werk erscheint am 23. September 2013 im Verlag Herder, Herausgeber ist die Eugen-Biser-Stiftung.


„Wenn aus der Zusammenkunft verschiedener Religionen eine Übereinkunft des Friedens, der Arbeitsteilung, des Anregens und Ergänzens werden soll, müssen die Elementar­gedanken von Christentum und Islam sichtbar und bewusst gemacht werden. Dies ist mit dem Lexikon gelungen.“ Paul Kirchhof (Professor für Staatsrecht und Bundesverfassungs­richter a. D.)

„In dem Lexikon werden grundlegende Begriffe der beiden großen Religionen von wissenschaftlichen Experten beider Glaubensgemeinschaften von Neuem herausgearbeitet und vorgelegt. Noch größere Bedeutung kommt jedoch der Tatsache zu, dass die Beiträge des Christentums und des Islams in diesem Werk nebeneinander stehen. Im Grunde sollte diese Perspektive der Nähe im interreligiösen Bereich auch real praktiziert werden.“ Erkan İbiş (Professor für Nuklearmedizin und Rektor der Universität Ankara)


In Deutschland leben etwa vier Millionen Muslime. Was aber weiß die christliche Mehrheit über deren Religion, und was wissen die Muslime über das Christentum? Meist wenig, sehr wenig. Doch erst wer die Wurzeln des anderen kennt, kann den Dialog aufnehmen. Das „Lexikon des Dialogs“ ermöglicht die Suche nach diesen Wurzeln und leistet einen ganz konkreten, sehr praktischen Beitrag für ein Verständnis der Religion und gesellschaftlichen Strukturen beider Seiten. In dem Werk erklären 24 deutsche und 64 türkische Wissenschaftler rund 330 Grundbegriffe jeweils aus christlicher und islamischer Sicht und beleuchten auch die gesellschaftlichen Grundpositionen beider Religionen. Entstanden ist das Werk in einem wohl einzigartigen Kontext interreligiöser Zusammenarbeit. Von A wie Abendmahl, Aberglaube, Abtreibung oder Adam und Eva bis Z wie Zwangsheirat, Zorn Gottes, Zeitrechnung oder den Zehn Geboten finden Interessierte in dem ca. 850 Seiten umfassenden, zweibändigen Lexikon Antworten. Das Werk erscheint zeitgleich in einer türkischen Ausgabe im Verlag der Universität Ankara.


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Testimonials

"Beeindruckend finde ich daher das Projekt der Eugen-Biser-Stiftung, ein wissenschaftlich fundiertes und im Dialog erarbeitetes christlich-islamisches Begriffslexikon herauszugeben. Denn nur wenn man sich über die Begriffe einig ist, kann man diesen Dialog fruchtbar und erfolgreich führen."

Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern



 „In dem Lexikon werden grundlegende Begriffe der beiden großen Religionen von wissenschaftlichen Experten beider Glaubensgemeinschaften von Neuem herausgearbeitet und vorgelegt. Noch größere Bedeutung kommt jedoch der Tatsache zu, dass die Beiträge des Christentums und des Islams in diesem Werk nebeneinander stehen. Im Grunde sollte diese Perspektive der Nähe im interreligiösen Bereich auch real praktiziert werden.“

Erkan İbiş (Professor für Nuklearmedizin und Rektor der Universität Ankara)


 

„Das Lexikon des Dialogs leistet einen wichtigen Beitrag zum interreligiösen Dialog. Im Bemühen, seinen christlichen oder muslimischen Mitmenschen zu verstehen, bietet es eine authentische Innenansicht, die es auch ermöglicht, miteinander und nicht über einander zu kommunizieren. Die Lektüre des Lexikons fördert auch die Fähigkeit zur Selbstkritik – eine Voraussetzung für das Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenhalts.“

Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)


 

„Das Lexikon ist ein anschauliches und authentisches Beispiel für die Begegnung, das Kennenlernen und Verstehen zwischen Christentum und Islam. Das Buch bringt Christen und Muslimen die wesentlichen Grundlagen der jeweils anderen Religion näher und schafft damit eine Voraussetzung, sich einander besser zu verstehen, und fördert eine Kultur des harmonischen Zusammenlebens.“

Dr. Mualla Selçuk, Professorin für Religionspädagogik an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara, Mitherausgeberin des Lexikon des Dialogs


 

„Eine hervorragende Basis für eine zukunftsorientierte Verständigung von Christen und Muslimen.“

Alois Glück, Präsident des Bayerischen Landtags a. D., Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken


 

„Das Lexikon erfasst auf einzigartige Weise die Sicht zweier Weltreligionen auf zentrale Begriffe des Glaubens.“

Dr. Theo Waigel, Bundesminister a.D.


 

„Wenn aus der Zusammenkunft verschiedener Religionen eine Übereinkunft des Friedens, der Arbeitsteilung, des Anregens und Ergänzens werden soll, müssen die Elementar­gedanken von Christentum und Islam sichtbar und bewusst gemacht werden. Dies ist mit dem Lexikon gelungen.“

Paul Kirchhof (Professor für Staatsrecht und Bundesverfassungs­richter a. D.)


Aus dem Vorwort

Der „Dialog aus christlichem Ursprung“ mit anderen Religionen und Weltanschauungen gehört neben den innertheologisch-christlichen Arbeitsfeldern zu den zentralen Aufgaben der vor zehn Jahren gegründeten Eugen-Biser-Stiftung.

Bei ihrer Suche nach geeigneten Gesprächspartnern für den wissenschaftlich-theologischen Dialog ergab sich für die Eugen-Biser-Stiftung im Jahre 2005 die Gelegenheit, gemeinsam mit der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara – Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi – abwechselnd in Ankara und München Symposien zu Grundpositionen des heutigen christlichen bzw. islamischen Selbstverständnisses durchzuführen. Auf diesen Veranstaltungen, bei denen sich die muslimischen Wissenschaftler der türkischen, die christlichen der deutschen Sprache bedienten, sahen sich hochqualifizierte Übersetzer vor außerordentliche Probleme gestellt: Es fehlten auf beiden Seiten entsprechende Referenzwerke. Diese Lücke zu schließen, war das Gebot der Stunde. Die Eugen-Biser-Stiftung schätzt sich glücklich, in der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara einen prominenten und kompetenten Partner und in der damaligen Dekanin, Prof. Dr. Mualla Selçuk, und dem seinerzeitigen Vizedekan, Prof. Dr. Halis Albayrak, hoch motivierte Mitherausgeber für ein solches Lexikon gefunden zu haben. Auf dieser Grundlage konnte die Eugen-Biser-Stiftung die Initiative und Verantwortung für das anspruchsvolle Projekt übernehmen – eine Pionierarbeit von höchstem Anspruch und großem Aufwand, wie sich im Laufe der Arbeit zunehmend herausstellte.

Dem Projekt liegt folgende Konzeption zu Grunde:

• Das Lexikon sollte in einem überschaubaren Umfang bleiben. Daher beschränkte man sich für die Nomenklatur übereinstimmend auf je ca. 320 Grundbegriffe aus Christentum und Islam, die nach Möglichkeit unter Einschluss grundlegender interkultureller sowie gesellschaftsbezogener Gesichtspunkte zu verfassen waren. Das Lexikon enthält keine religionswissenschaftlich kommentierenden Aspekte, vielmehr werden die beiden Religionen, Christentum und Islam, unabhängig voneinander dargestellt.

• Die islamischen Artikel wurden ausschließlich von muslimischen und die christlichen Artikel ausschließlich von christlichen Wissenschaftlern auf Türkisch bzw. auf Deutsch verfasst. Sie in die jeweilige andere Sprache zu übersetzen, stellte die Übersetzer vor höchste Anforderungen. Die Autoren erläutern die Stichworte nach ihren theologischen und kulturellen Überzeugungen mittels ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Methode. Die jeweiligen Autoren tragen die wissenschaftliche Verantwortung für ihre Artikel.

• Das gesamte Lexikon erscheint in einer deutschen und in einer türkischen Ausgabe in Deutschland und in der Türkei. Die gleichzeitige Vorlage beider Ausgaben ermöglicht es den in Deutschland lebenden Muslimen türkischer Abstammung, bei Bedarf die türkische Ausgabe des Lexikons zu Rate zu ziehen.

• Das Lexikon soll auch in weitere Sprachen übersetzt werden. Alle Anstrengungen um die Erstellung des Lexikons wären fruchtlos geblieben ohne die großzügige Unterstützung durch öffentliche und private Sponsoren. Unser ganz besonderer Dank gilt dem Europäischen Integrationsfonds, dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), dem Deutschen Bundestag, der Robert Bosch Stiftung, der Koç-Stiftung, Istanbul, sowie privaten Sponsoren und Freunden der Eugen-Biser-Stiftung.

München, im Sommer 2013
Dr. Heiner Köster, geschäftsführender Stiftungsrat


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Aus der Einführung

Die Identität des Menschen erwächst nach wie vor in hohem Maße – ob bewusst oder unbewusst – aus der je eigenen Religion, die in der jeweiligen Kultur ihren Niederschlag und ihre Ausprägung findet. Über die Kultur wirkt die Religion wieder zurück auf den Menschen. Das hat zur Folge, dass auch eine sich weitgehend säkular verstehende und gerierende Gesellschaft von einer traditionellen religiösen Gedankenwelt durchformt ist. Dabei trifft man heute auf das Phänomen, dass es nicht unbedingt die zentralen Inhalte einer Religion sind, die das allgemeine Bewusstsein bestimmen. Häufig sind es geschichtlich bedingte Überfremdungen und Verfälschungen einer Religion, die sich schließlich für die Sache selbst ausgeben. Da es bei einem religiösen Dialog in keinem Fall darum gehen darf, die eigene Identität aufzugeben, ist es von besonderem Gewicht, das Wesentliche von einer zufälligen Ausdrucksgestalt der Religion zu unterscheiden. Durch die Konzentration auf das Substantielle werden wie von selbst Hindernisse abgebaut, die, solange man sich bei den Randphänomenen aufhält, nahezu unüberwindbar erscheinen. Um die Perspektive auf das Ganze der jeweils anderen Religion zu eröffnen, wurden in dieses Werk auch Stichworte aufgenommen, die in der je anderen Religion keine Entsprechung haben, aber für das je eigene Selbstverständnis unverzichtbar sind.

Gegenseitiges Verstehen und gemeinsames Handeln setzen eine gemeinsame Sprache voraus. Diese ist mehr als das Beherrschen von Wörtern und Grammatik, sie zielt auch auf das Ausloten der Verstehenshorizonte, die mit den Schlüsselbegriffen verbunden sind. Das hier vorgelegte Buch ist ein erster Meilenstein zu einem solchen Ausloten des Verstehens wichtiger Schlüsselbegriffe aus Christentum und Islam. Bei den zahlreichen Sitzungen zwischen den türkischen muslimischen Herausgebern aus der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität in Ankara und den deutschen christlichen Herausgebern von der Eugen-Biser-Stiftung in München ist deutlich geworden, dass trotz jahrhundertelanger Existenz christlicher Kirchen und Gemeinden in der Türkei das Türkische so stark islamisch geprägt ist, dass eine signifikante Sprachlosigkeit vorherrscht, wenn es darum geht, bestimmte Grundgedanken des Christentums türkisch wiederzugeben, wie umgekehrt das Deutsche so stark christlich geprägt ist, dass islamische Gedanken oft nur schwer adäquat ausgedrückt werden können. Somit steht beispielsweise der deutschsprachige islamische Religionsunterricht in Deutschland vor einer doppelten Sprachlosigkeit: vor sprachlichen Defiziten einer Schülerschaft mit Migrationshintergrund und vor dem Fehlen einer islamisch-theologischen Fachterminologie. Das hiermit der Öffentlichkeit übergebene Lexikon will diese Sprachlosigkeit überwinden und teilweise durch Neologismen darauf hinweisen, dass viele Konzepte und Begriffe im Verständnis von Muslimen und Christen nicht deckungsgleich sind, denn nur wer um die Unterschiede und Besonderheiten weiß, kann angemessen reagieren und ein gemeinsames Handeln zum Wohle aller initiieren.

Ziel des vorliegenden Lexikons ist es, Brücken zwischen den Religionen Christentum und Islam zu bauen. Es handelt sich folglich nicht um eine religionswissenschaftliche Darstellungsweise von Christentum und Islam oder um eine orientalistische Abhandlung der islamischen Schlüsselbegriffe. Christentum und Islam werden theologisch von innen heraus dargestellt, so wie es gläubige Vertreter der jeweiligen Religionen aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz jeweils sehen.

Die unterschiedlichen Sprachtraditionen betreffen dabei nicht nur das theologische Fachvokabular. Sie berühren auch die wissenschaftlichen Darstellungsstile und die Ergebnisse. Ein Beitrag, der auf Türkisch oder Deutsch geschrieben wurde, kann in seinem jeweiligen heimatsprachlichen Umfeld die Erwartungen seiner Leserschaft und der wissenschaftlichen Standards voll erfüllen, im anderssprachigen Umfeld dagegen viele Fragen aufwerfen, die sich im erstgenannten Kontext gar nicht stellen, geschweige denn nach einer Antwort verlangen. Hinzu kommen unterschiedliche Darstellungsformen wie die eher distanzierten Beschreibungen mit Betonung einer stark historisierenden Kontextgebundenheit der Aussagen im Rahmen der deutschen Theologie und die eher bekenntnisgebundene Beschäftigung mit der jeweiligen Thematik in den Islamischen Studien. Ein höchst spannendes, bislang kaum beachtetes Feld komparativer Theologieforschung. Das hier vorgelegte Werk bietet dazu immer wieder wichtiges Anschauungsmaterial.

Angesichts unser aller Verantwortung für ein friedliches Miteinander und unseres Bemühens um Frieden und Völkerverständigung in der Welt ist das Wissen um das, was und wie wir jeweils denken und was unser jeweiliges Handeln bestimmt, kein Spezialwissen für einige wenige Gelehrte. Es geht alle an, die sich um konstruktive Zusammenarbeit bemühen.


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Herausgeber (Auszug)

Prof. Dr. Richard Heinzmann

Richard Heinzmann, geb. 1933, Studium der Philosophie, Katholischen Theologie und mittellateinischen Philologie in Freiburg im Breisgau und München. Promotion (Dr. theol.) und Habilitation in München. Professor em. für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik an der Ludwig-Maximilians-Universität, München. Vorsitzender des Stiftungsrates der Eugen-Biser-Stiftung.

Prof. Dr. Dr. Peter Antes

Peter Antes, geb. 1942, Studium der Religionswissenschaft, Katholischen Theologie und Orientalistik in Freiburg im Breisgau und in Paris. Promotion (Dr. phil./Dr. theol.) in Islamwissenschaft und Religionswissenschaft sowie Habilitation in Religionsgeschichte und vergleichende Religionswissenschaft in Freiburg im Breisgau. Professor em. für Religionswissenschaft in Hannover. Mitglied des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung.

Prof. Dr. Martin Thurner

Martin Thurner, geb. 1970, Studium der Philosophie und Katholischen Theologie sowie Promotion und Habilitation in München. Professor für Christliche Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mitglied des Stiftungsrates der Eugen-Biser-Stiftung.

Prof. Dr. Mualla Selçuk

Mualla Selçuk, geb. 1956 in Mardin. 1980 Abschluss an der Theologischen Fakultät der Universität Ankara. 1983 Ernennung zur wissenschaftlichen Mitarbeiterin, 1989 Promotion, 1992 Habilitation, 1999 Berufung zum Professor. Von 2002-2008 Dekanin der Theologischen Fakultät der Universität Ankara, wo sie auch weiterhin lehrt. Weitere akademische und administrative Aufgaben: erstes weibliches Mitglied im Religionsrat des Präsidiums für religiöse Angelegenheiten (DIYANET) 2001-2008; Mitglied im UNESCO-Komitee „Kulturen im Dialog“ 2003-2006; Vollmitglied beim „International Seminar on Religious Education and Values“ (ISREV); Mitglied der „European Association for World Religions in Education“ (EAWRE).

Prof. Dr. Halis Albayrak

Halis Albayrak, geb. 1955 in Erzurum. 1978 Abschluss an der Theologischen Fakultät der Universität Ankara, danach Tätigkeit im Präsidium für religiöse Angelegenheiten (DIYANET). Tätigkeit als Religionslehrer, bevor er an der Theologischen Fakultät der Universität Ankara zu dozieren begann. 1984 Ernennung zum wissenschaftlichen Mitarbeiter im Fach Koranexegese. 2000 Berufung zum Professor. Zweijährige Tätigkeit im Ausschuss für Programmentwicklung des türkischen Kultusministeriums. 2004 und 2006 Gastprofessor an der Päpstlichen Universität Gregoriana. Von 2002-2008 stellvertretender Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Ankara.


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Autoren (Auszug)

Autoren (christlich)

Von den 24 christlichen Autoren des Lexikons werden nachstehend die Autoren genannt, deren Artikel in dieser Leseprobe abgedruckt sind.

ANTES, Peter, Dr. theol., Dr. phil., Professor em. für Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover.

BACKHAUS, Knut, Dr. theol., Professor für Neutestamentliche Exegese und biblische Hermeneutik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

GRUBER, Hans-Günter, Dr. theol., Professor für Katholische Theologie in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München.

HEINZMANN, Richard, Dr. theol., Professor em. für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

KIRCHHOF, Paul, Dr. jur., Dr. jur. h.c., Dr. h.c., Seniorprofessor distinctus der Universität Heidelberg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Bundesverfassungsrichter a.D.

THURNER, Martin, Dr. theol., Professor für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Autoren (muslimisch)

Von den 54 muslimischen Autoren des Lexikons werden nachstehend die Autoren genannt, deren Artikel in dieser Leseprobe abgedruckt sind.

ASLAN, İbrahim, Yrd. Doç. Dr., Wissenschaftlicher Assistent für Islamische Theologie an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

ERDEM, Engin, Yrd. Doç. Dr., Wissenschaftlicher Assistent für Religionsphilosophie an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

PAÇACI, Mehmet, Prof. Dr., Professor für Koranexegese an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

REÇBER, Mehmet Sait, Prof. Dr., Professor für Religionsphilosophie an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

SARUHAN, Müfit Selim, Prof. Dr. Professor für Islamische Philosophie an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

SELÇUK, Mualla, Prof. Dr., Professorin für Religionspädagogik an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

TOSUN, Cemal, Prof. Dr., Professor für Religionspädagogik an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara

ÜNAL, İsmail Hakki, Prof. Dr., Professor für Hadithenkunde an der Islamisch-Theologischen Fakultät der Universität Ankara


Projektbeschreibung (incl. vollständige Autorenliste)

Lexikon des Dialogs

Grundbegriffe aus Christentum und Islam

Von Dr. Heiner Köster

Mit dem Lexikon des Dialogs leistet die Eugen-Biser-Stiftung wis­sen­schaftlich theologische Pionierarbeit für das Gespräch zwischen Christen und Muslimen sowie den interkulturellen Austausch zwi­schen Deutschen und Türken. Das Werk, an dem christli­che und mus­limische Theologen aus Deutschland und der Türkei ar­beiten, er­scheint am 23. September 2013 in einer deutschen und etwa gleichzeitig in einer türki­schen Aus­gabe (im Verlag Herder und im Verlag der Universität An­kara); es enthält je ca. 330 Artikel zur Erläuterung christlicher und islamischer Begriffe. Das Lexikon soll einen Beitrag für die weitere Vertiefung des christlich-is­la­mi­schen Dialogs und für die künftige Verständigung leisten, denn durch eine bessere wechselseitige Kenntnis der Grundlagen der je­wei­­ligen Religion können Herausforderungen von Migration und In­te­gration sowie der Wahrung des innergesellschaftlichen wie des in­ter­nationalen Friedens besser gelöst werden.


I. Mitwirkende Personen

1. Gesamtverantwortung

Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt bei der Eugen-Biser-Stiftung (EBS), vertreten in dieser Sache durch den geschäftsführenden Stiftungsrat Dr. Heiner Köster, in Kooperation mit Professoren der Isla­misch-Theolo­gischen Fakultät (ITF) der Ankara Üniversitesi, Ankara.

2. Deutsche Herausgeber

  • Prof. em. Dr. Richard Heinzmann
    Ludwig-Maximilians-Universität München, Vorsitzender des Stiftungsrates der Eugen-Biser-Stiftung

  • Prof. em. Dr. Dr. Peter Antes
    Leibniz Universität Hannover, Seminar für Religionswissenschaft, Schwerpunkt Islamwissenschaft, Mitglied des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung

  • Prof. Dr. Martin Thurner
    Ludwig-Maximilians-Universität München, Mitglied des Stiftungsrates der Eugen-Biser-Stiftung

3. Türkische Herausgeber

  • Prof. Dr. Mualla Selçuk
    Vormalige Dekanin der Islamisch-Theologischen Fakultät der Ankara Üniversitesi

  • Prof. Dr. Halis Albayrak
    Islamisch-Theologische Fakultät der Ankara Üniversitesi

  • Beratungsgremium der muslimischen Herausgeber, gebildet aus Mitgliedern der  Islamisch-Theologischen Fakultät der Ankara Üniversitesi:
    • Prof. Dr. Mahmut Ay
    • Prof. Dr. Ahmet Nedim Serinsu
    • Yard. Doç. Dr. Engin Erdem
    • Doç. Dr. İhsan Çapcıoğlu

4. Autoren

— siehe Ziffer VIII —

III. Zusammenarbeit mit Professoren der Islamisch-Theologischen Fakultät der Ankara Üniversitesi

Bei den seit 2005 von der Eugen-Biser-Stiftung und der Islamisch-Theologischen Fakultät der Ankara Üniversitesi durchgeführten wissenschaftlichen, theologischen und philosophischen Symposien haben die muslimischen und die christlichen Professoren die Überzeugung gewonnen, dass für eine sachgerechte Kommunikation die Erarbeitung eines bisher nicht vorhandenen Begriffslexikons für die Erläuterung der verwendeten Begriffe erforderlich ist. Mit dem Christentum und dem Islam begegnen sich Religionen, die nach einem Diktum des christlichen Religionswissenschaftlers arabischer Herkunft Professor Adel Theodor Khoury (Münster) einander „nahe und fern zugleich“ sind. Dies vergrößert die Gefahr von Missverständnissen.

Ein besonderes Merkmal des Begriffslexikons ist die Zusammenarbeit von islamischen türkischen Wissenschaftlern mit christlichen deutschen Theologen und Philosophen, um auf der Höhe der jeweiligen theologischen Forschung ein kohärentes Bild der beiden Religionen und ihrer Lebenswelten zu vermitteln. Das heißt, es äußern sich Christen und Muslime über die je eigene Religion. Die Artikel vermitteln religiöse Phänomene und Glaubensinhalte auf unterschiedliche Art und Weise. Neben abstrakt-logisch formulierten Darstellungen, bisweilen auch religionswissenschaftlichen Passagen, stehen den eigenen Glauben vermittelnde, gelegentlich in leidenschaftliche Sprache gekleidete Gedanken. Somit ist das Lexikon auch immer Glaubenszeugnis und keine rein abstrakte Wissenschaft. Gerade in dieser Hinsicht kann das Lexikon auch von Religionspädagogen fruchtbar gemacht werden.

Es haben bereits 34 Redaktionskonferenzen der christlichen und muslimischen Her­aus­geber abwechselnd in Ankara und München stattgefunden.

IV. Notwendigkeit für das Lexikon

Das Miteinanderleben in der globalen Welt erfordert, dass Christen und Muslime größere Kenntnisse übereinander erwerben, um Missverständnisse und daraus resultierende Konflikte zu reduzieren bzw. Präventionsarbeit zu leisten, um zukünftige Konflikte nicht entstehen zu lassen. Die Probleme von Migration, Integration und Wahrung des innergesellschaftlichen wie des internationalen Friedens benötigen Antworten, die ohne bessere wechselseitige Kenntnis und Kommunikation nicht mit Erfolg gegeben werden können.

Diese globalen Gesichtspunkte gelten für jeden Staat mit christlichen und muslimischen Einwohnern.

Die Kenntnisse der Muslime über das Christentum und die darauf basierende westliche Kultur sind oft nur rudimentär und mit Ursache für bestehende, das Zusammenleben hemmende Stereotype. Dies gilt entsprechend für die christlichen Partner im interreligiösen/interkulturellen Dialog mit den Muslimen. Es genügt aber nicht, nur an der Oberfläche Vorurteile und latente Ängste abzubauen. Vielmehr ist die Klärung der je eigenen christlichen bzw. muslimischen Grundsatzfragen die Voraussetzung für alle gemeinsamen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Bemühungen.

Das Lexikon wird in deutscher und türkischer Sprache erscheinen. Die deutsche Fassung wendet sich an alle deutschsprechenden Muslime und Christen. Die türkische Fassung soll in der Türkei und in türkischsprachigen Ländern verbreitet werden, aber auch in Deutschland an die hier lebenden türkischen Muslime, sofern sie der deutschen Sprache noch nicht ausreichend mächtig sind. Deutschland hat eine wachsende muslimische Bevölkerung von gegenwärtig 4,3 Millionen Einwohnern; davon haben etwa 2,6 Millionen Einwohner türkische Wurzeln. Nach den Ergebnissen der zuletzt vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Nürnberg veröffentlichten Untersuchung – Stand Juni 2009 – („Muslimisches Leben in Deutschland“) haben sich mehr als 86 % der muslimischen Bevölkerung als „eher gläubig“ bezeichnet; 41,4 % der Muslime mit türkischen Wurzeln haben sich als „sehr stark gläubig“ beschrieben. Das Lexikon soll zugleich einen Beitrag zur Förderung des interkulturellen deutsch-türkischen Zusammenlebens leisten.

Auch Andersgläubige und „Säkulare“ können von dem grundlegenden Lexikon profitieren, leben sie doch mit Christen und Muslimen in einem Land und einer Welt zusammen. Ebenfalls können hier die Informationen des Lexikons zum Abbau von Stereotypen und als Konfliktprävention dienen.

IV. Zielgruppen für das Lexikon

Das Lexikon soll eine breite Leserschaft ansprechen; es wendet sich insbesondere an:

  • Repräsentanten von Religionsgemeinschaften, Imame und Religionslehrer
  • Theologen und Philosophen, Pädagogen
  • Repräsentanten und Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur
  • Vertreter der Medien
  • Lehrplangestalter und Bildungsplaner, Lehrende der Erziehungswissenschaften
  • Studenten und Schüler der Oberstufe
  • alle an der Thematik interessierten Personen, insbesondere Drittstaatsangehörige.

V. Liste der zu erläuternden Lemmata

In dem Lexikon werden ca. 320 muslimische und eine ungefähr gleiche Zahl christlicher Begriffe erläutert. Die deutsche Fassung des Lexikons wird im September 2013 im Verlag Herder und die türkische Fassung zeitgleich in einem Verlag der Ankara Üniversitesi erscheinen.

Die Auswahl der Lemmata hat sich an den zentralen Lehren des Christentums und des Islam sowie an den jeweiligen aktuellen gesellschaftlichen Problemen orientiert.

VI. Definition der ausgewählten Lemmata

Für die Definition der einzelnen Lemmata gelten unter anderem folgende Grundsätze:

  • Die Definitionen aus islamischer Sicht werden von türkischen Professoren in türkischer Sprache, solche aus christlicher Sicht von deutschen Professoren in deutscher Sprache vorgenommen. Die Artikel werden in die jeweils andere Sprache übersetzt, so dass alle Artikel sowohl in türkischer als auch in deutscher Sprache vorliegen.
  • Der Umfang der christlichen und islamischen Lexikonartikel soll im Durchschnitt je 350 Wörter betragen; in Ausnahmefällen kann hiervon – auch erheblich – abgewichen werden.
  • Ein Lexikonartikel komprimiert das Wesentliche, das heißt, er enthält nur das Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit, nicht aber den Nachweis der jeweiligen Herleitung. Daraus ergibt sich insbesondere der Verzicht auf die Angabe von Sekundärliteratur und Fußnoten (kein wissenschaftlicher Apparat). Dem Lexikon wird aber eine von den Herausgebern verabschiedete Liste weiterführender Literatur beigegeben.
  • Die Artikel werden auf dem heutigen Stand der christlichen bzw. muslimischen Wissenschaft erarbeitet. Abweichende Richtungen innerhalb des Christentums bzw. des Islams werden – je nach ihrer Bedeutung – berücksichtigt.

VII. Sprachen, in denen das Lexikon erscheint

  1. Die Lemmata werden zuerst in einer deutschen und in einer türkischen Buchveröffentlichung erscheinen.
  2. Eine englische Übersetzung des Buches soll ca. ein Jahr nach dem Erscheinen der deutschen und der türkischen Edition vorliegen. Eine arabische Fassung könnte sich anschließen.

VIII. Autoren

Als Autoren für die Definition der christlichen bzw. islamischen Bedeutung eines Be­griffs wurden ausgewiesene universitäre Fachwissen­schaf­t­ler von der Eugen-Biser-Stiftung bzw. von der Islamisch-Theologi­schen Fakultät der Universität Ankara ausgewählt.

1. Von der Eugen-Biser-Stiftung wurden 24 Wissenschaftler mit dem Verfassen der christlichen Artikel beauftragt (in alphabe­ti­scher Reihenfolge):

  • Prof. Dr. theol. Peter Antes, Professor em. für Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover
  • Prof. Dr. theol. Martin Arneth, Professor für Alttestamentliche Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. theol. Knut Backhaus, Professor für Neutestamentliche Exegese und biblische Hermeneutik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. phil. Peter Graf, Professor em. für Interkulturelle Pädagogik an der Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. theol. Gruber, Hans-Günter, Professor für Katholische Theologie in der Sozialen Arbeit an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München
  • Prof. Dr. theol. Dr. jur. can. Stephan Haering OSB, Professor für Kirchenrecht, insbesondere Verwaltungsrecht sowie Kirchliche Rechtsgeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. theol. Gerd Häfner, Professor für Biblische Einleitungswissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. theol. Winfried Haunerland, Professor für Liturgiewissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. phil. Michael Heinzmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Religionswissenschaft, Institut für Jüdische Studien/Jewish Studies der Universität Potsdam
  • Prof. Dr. Richard Heinzmann, Professor em. für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Stephan Heuberger, Dozent am Zentrum Seniorenstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Chorleiter und Organist der Universitätskirche St. Ludwig, München
  • Prof. Dr. theol. Klaus-Peter Jörns, Professor em. für Praktische Theologie und Leiter des Instituts für Religionssoziologie an der (Evang.-)Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Prof. Dr. jur. Dres. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D., Seniorprofessor distinctus, Direktor em. des Instituts für Finanz- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. theol. Armin Kreiner, Professor für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. theol. Ludwig Mödl, Professor em. für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. phil. Johannes Müller SJ, Professor em. für Sozialwissenschaften und Entwicklungspolitik an der Hochschule für Philosophie S.J. München
  • Prof. Dr. phil. Johannes Neuhardt, Apostolischer Protonotar Professor em. Domdechant Salzburg
  • Prof. Dr. iur. Janbernd Oebeckke, Professor für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Otto Hermann Pesch, Professor em. für systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Hamburg
  • Prof. Dr. theol. Perry Schmidt-Leukel, Professor für Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster
  • Prof. Dr. theol. Martin Thurner, Professor für Christliche Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Prof. Dr. theol. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Dr. theol. Norbert Weigl, Pastoralassistent i.V. in der Erzdiözese München-Freising
  • Prof. Dr. theol. Dr. h.c. Gunther Wenz, Direktor des Instituts für Fundamentaltheologie und Ökumene, Inhaber des Lehrstuhls für Systematische Theologie I an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München


2. Von den türkischen Herausgebern der Islamisch-Theologischen Fakultät der Ankara Üniversitesi wurden 55 Wissenschaftler [1] der Eugen-Biser-Stiftung für das Verfassen der islamischen Artikel vorgeschlagen und mandatiert (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Doç. Dr. Rahim Acar, Marmara Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Baki Adam, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Ahmet Akbulut, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Dr. Salih Akdemir, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Bayram Akdoğan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Halis Albayrak, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Ramazan Altıntaş, Selçuk Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Durmuş Arık, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. İbrahim Aslan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mahmut Ay, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mehmet Bayrakdar, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi (Emeritus) & Yeditepe Üniversitesi
  • Prof. Dr. Nahide Bozkurt, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Semih Ceyhan, TDV İslâm Araştırmaları Merkezi (İsam)
  • Prof. Dr. Kamil Çakın, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Nusret Çam, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. İhsan Çapçıoğlu, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Rabiye Çetin, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Gürbüz Deniz, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Dr. Recai Doğan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Abdulkadir Dündar, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Şaban Ali Düzgün, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Remziye Ege, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Engin Erdem, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Ar. Gör. Muhammet Emin Eren, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Muammer Esen, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Vahit Göktaş, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Esra Gözeler, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Ali Rıza Gül, Osmangazi Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Dr. Mehmet Kalaycı, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mehmet Katar, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Recep Kılıç, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Şenol Korkut, Osmangazi Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. İsmail Köz, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Sönmez Kutlu, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. İbrahim Maraş, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Muhit Mert, Fatih Üniversitesi İlahiyat Fakültesi.
  • Prof. Dr. Mesut Okumuş, Hitit Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Hasan Onat, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mehmet Özdemir, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mehmet Paçacı, Diyanet İşleri Başkanlığı & Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Dr. Necmettin Pehlivan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mehmet Sait Reçber, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Müfit Selim Saruhan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Mualla Selçuk, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Ahmet Nedim Serinsu, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Muzaffer Tan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. Fehrullah Terkan, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Doç. Dr. İhsan Toker, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Cemal Tosun, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Talip Türcan, Süleyman Demirel Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. (Emeritus) Halit Ünal, Erciyes Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. İsmail Hakkı Ünal, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Hikmet Yaman, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi
  • Prof. Dr. Cafer Sadık Yaran, İstanbul Üniversitesi İlahiyat Fakültesi
  • Yrd. Doç. Dr. Zikri Yavuz, Ankara Üniversitesi İlâhiyat Fakültesi

[1]  Erläuterung der türkischen akademischen Titel: Prof. Dr.: Professor,  Doç. Dr.: Dozent (habilitiert), Yrd. Doç.: As­sis­tent (Post-Doc), Dr.: Lehrbeauftragter, Ar. Gör.: Doktorand.


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Interviews (Podcast)

Deutschlandradio Kultur, Beitrag vom 10.04.2014

Peter Antes im Gespräch mit André Hatting

Zwei Religionen, ein Buch.
Wissenschaftler schreiben Lexikon zu christlichen und islamischen Grundbegriffen (mp3)

Interview mit Prof. Heinzmann bei BR 2 in der Sendereihe "Theo.Logik" vom 23. September 2013, moderiert von Karin Wendlinger:

"Und noch ein weiteres Buch stellen wir in Theo.Logik vor, genauer ein Buchprojekt der Eugen-Biser-Stiftung zur Verständigung der Religionen. Im "Lexikon des Dialogs" erklären Wissenschaftler aus Deutschland und der Türkei die Grundbegriffe von Christentum und Islam."

Das Interview als Ausschnitt der Sendung finden Sie hier: Download (mp3, 8 MB)

Interview mit Prof. Heinzmann und Dr. Başol geführt von Evelyne Baumberger, Radio Life Channel, Schweiz:

Kirche & Gesellschaft: Islamisch-christliche Verständigung per Lexikon

16.10.2013 Wdh.

"Mit «Lexikon des Dialogs» haben muslimische und christliche Religionswissenschaftler gemeinsam ein Lexikon publiziert, wo die wichtigsten Begriffe aus beiden Religionen erklärt werden. Wir sprachen mit den Herausgebern über die Motivation für dieses Werk."

Download (mp3, 3 MB)


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Rezensionen

12.03.2014, Deutschlandradio

Rezension: Lexikon des Dialogs

Autor: Engelbrecht, Sebastian

Sendezeit: 09:54 Uhr

Länge: 03:55 Minuten

Download (mp3)


Was verstehen aktuell türkische Theologen unter Begriffen wie Auferstehung und Jenseits, Toleranz oder Heilige Stätten; warum ist die Methode des Analogieschlusses (qiyas) für die islamische Rechtssprechung so wichtig, warum wurde er eingeführt und wie stehen  unterschiedliche Rechtsschulen jeweils zu diesem Verfahren? Das neue Lexikon des Dialogs - Grundbegriffe aus Christentum und Islam wurde im Auftrag der Eugen-Biser-Stiftung und der Islamisch Theologischen Fakultät der Universität Ankara erstellt, um solche Begriffe von authentischer muslimischer Seite zu beantworten. Demgegenüber werden im selben Lexikon zugleich die zentralen christlichen Begriffe ebenfalls authentisch von christlichen Fachleuten beantwortet. Die Artikel sind umfassend und überschaubar zugleich. Sie sind differenziert und geben oftmals auch unterschiedliche Standpunkte und Sichtweisen wieder . Vor allem aber gelingt es ihnen, den Inhalt der Begriffe auf klare und ansprechende Weise zu präsentieren. Entstanden ist ein Lexikon, das für Laien wie für Spezialisten empfohlen werden kann. Eine weitere Besonderheit liegt darin, dass die jeweiligen Artikel in Deutsch oder Türkisch verfasst und anschließend in die jeweils andere Sprache übersetzt wurden. So konnten sie bereits während des Arbeitsprozesses einander vorgelegt und abgesprochen werden. Das Lexikon liegt somit vollständig auf Türkisch und Deutsch vor. Es kann von beiden Dialogpartnern gleichermaßen verwendet werden, als reichhaltige Informationsquelle und als Basis für einen Gesprächsaustausch über die Inhalte dieser Religionen.

Professor Dr. Dr. Bertram Schmitz, Universität Jena (Religionswissenschaft)


Im Dienst der Verständigung (Original-pdf)

Muslime und Christen erstellen gemeinsam ein theologisches Wörterbuch

Felix Körner SJ

Stimmen der Zeit, Oktober 2013, S. 704-708