Es ist der Eugen-Biser-Stiftung ein Anliegen, den interreligiösen und interkulturellen Dialog aus christlichem Ursprung mit den abrahmitischen Religionen Judentum und Islam zu intensivieren. So führt sie unter anderem öffentliche Vortragsveranstaltungen durch, in denen sich jüdische und christliche Wissenschaftler gemeinsam mit wichtigen Fragen des Zusammenlebens im Zeitalter der Globalisierung und der neuen religiösen Konflikte auseinandersetzen.

"Juden und Christen - ungleiche Geschwister" heißt das neue Buch von Professor Michael Wolffsohn. Unter dem gleichnamigen Titel hat die Eugen-Biser-Stiftung am 23. Juni 2008 im Staatlichen Museum für Völkerkunde in München eine Podiumsdiskussion veranstaltet.
BR-alpha - der Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens – hat die Diskussion im Juli 2008 in der Reihe "60 Jahre Israel" auf dem Sendeplatz "alpha-campus" ausgestrahlt. Weitere Informationen zu der Sendung finden Sie auf der Website des Bayerischen Rundfunks.
Auf dem Podium diskutierten:
Die Moderation übernahm:
"Der Friede als Thema in den Religionen: Judentum, Islam, Christentum" lautete eine Veranstaltungsreihe der Eugen-Biser-Stiftungen, in der Rabbiner Dr. Walther Homolka am 15. Mai 2003 im Literaturhaus in München zum Thema "Der Friede als Schlüsselbegriff der jüdischen Theologie" sprach.
Schalom (Friede) ist ein Zentralbegriff jüdischen Denkens. Der Horizont jüdischer Friedenssehnsucht in ihrer Entwicklung durch die Zeiten erfährt eine stringente Analyse. Dabei wird breites Quellenmaterial herangezogen: von den biblischen Zeugnissen des alten Israel über die Texte talmudischer Überlieferung und jüdischer Religionsphilosophie bis in die Aktualität der Gegenwart. Dabei ist die entscheidende Frage: Welche Wirkungsgeschichte und Wirkkraft hat das jüdische Friedensideal bis in die Gegenwart?
Der Vortrag von Rabbiner Professor Dr. Homolka ist in dem Band "Dialog aus christlichem Ursprung. Fünf Jahre Eugen-Biser-Stiftung" (siehe unter Veröffentlichungen) veröffentlicht.
Teilnehmer der anschließenden Podiumsdisskussion waren:
