Eugen-Biser-Stiftung
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Dienstag, 17. November 2020, 10.00 Uhr

Dialogwerkstatt: Beitrag von Dialogbeauftragten der Religionsgemeinschaften und Vertretern gemischtkonfessioneller Dialogprojekte für ein gelingendes Zusammenleben

Online-Veranstaltung

Die Dialogwerkstatt will eine Plattform bieten, um Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Dialogarbeit miteinander zu vernetzen und über die Dialogarbeit der Religionsgemeinschaften in einer offenen und demokratischen Gesellschaft zu diskutieren. Auch geht es darum zu erörtern, welche Handlungsoptionen gegen Populismus und die Spaltung der Gesellschaft den größten Erfolg versprechen. Bei der Podiumsdiskussion diskutieren hochrangige Repräsentantinnen und Repräsentanten unterschiedlicher Religionsgemeinschaften über den interreligiösen Dialog und seinen Beitrag für ein gelingendes Zusammenleben in Deutschland.

 

Pressespiegel

Ankündigung

Deutschland ist im Herbst 2020 ein vielfältiges Land, hier leben 83 Millionen Menschen mit unte

  •  vorgestelltrschiedlichen Herkünften, Kulturen oder Religionen. Damit das Zusammenleben in Vielfalt gelingt, hat sich auch der interreligiöse Dialog als wirksames Instrument etabliert.

Viele Religionsgemeinschaften haben eigene Dialogbeauftragte benannt. Sie bauen Brücken zwischen den Religionsgemeinschaften, der Gesellschaft und auch innerhalb ihrer Religionsgemeinschaften. Sie informieren, klären auf und bilden weiter bei allen Fragen zum interreligiösen Dialog. Und das Wichtigste: Sie ermöglichen Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionen und stärken so das Zusammenleben und die Einheit in Vielfalt.

Das Spannende: In den letzten Jahren haben sich viele gemischtkonfessionelle Projekte entwickelt, die den Dialog auf die nächste Ebene gebracht haben. Das sind lokale Initiativen, Veranstaltungen oder interreligiöse Gebete. Das sind überregionale Zusammenschlüsse, die Bildungsarbeit leisten und zu gesellschaftlichen Themen Stellung beziehen, z.B. beim Umweltschutz oder bei der Flüchtlingsaufnahme. Diese gemischtkonfessionellen Dialog-Initiativen sind Vorbild für die ganze Gesellschaft: Denn sie bauen nicht nur wechselseitiges Vertrauen auf, sondern schaffen auch eine konstruktive Gesprächs- und Streitkultur, die eine vielfältige Gesellschaft braucht.

 

Programm

10:00 – 10:15 Uhr (Zum Livestream)
Eröffnung der Veranstaltung durch die Statements von Annette Widmann-Mauz MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration sowie Prof. Dr. Elisabeth Naurath, Mitglied des Stiftungsrates der Eugen-Biser-Stiftung


10:15 – 11:15 Uhr
Vorstellung der Best-Practice-Beispiele in nicht-öffentlichen Breakoutgruppen mit

o Dialogperspektiven - Religionen und Weltanschauungen im Gespräch
o Drei-Religionen-Schule, Johannisgrundschule Osnabrück
o Bundeskongress der Räte der Religionen
o Religionen für biologische Vielfalt, Abrahamisches Forum
o Weißt du, wer ich bin? Das Projekt der drei großen Religionen für friedliches Zusammenleben in Deutschland

 

11:15 – 12:30 Uhr (Zum Livestream)
Podiumsdiskussion mit
o Kirsten Fehrs, Bischöfin im Sprengel Hamburg und Lübeck der Nordkirche, Mitglied des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland
o Burhan Kesici, Vorsitzender des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Sprecher des Koordinationsrats der Muslime
o Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
o Dr. Bertram Meier, Bischof des Bistums Augsburg, Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog der Deutschen Bischofskonferenz
o Annette Widmann-Mauz MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

 

Moderation der Veranstaltung: Corinna Buschow, Chefkorrespondentin, Evangelischer Pressedienst (epd)

 

Foto:  Screenshot der Podiumsdiskussion am 17.11.2020/ Eugen-Biser-Stiftung

 

Teilnahmegebühr   

Kostenfrei

Veranstaltungsort

Online-Veranstaltung