Im Rahmen der Ringvorlesung „Zeiten der Extreme“ hält Dr. Hussein Hamdan einen Vortrag zum Thema „Muslimisches Leben in Deutschland, Österreich und der Schweiz: Zwischen Anerkennung und Muslimfeindschaft“ an der Hochschule München.
In seinem Vortrag gibt Dr. Hussein Hamdan einen Einblick in muslimisches Leben in den drei DACH-Ländern. Dabei geht er auch auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem seit über zwei Jahren laufenden Projekt „Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum“, das von der Eugen-Biser-Stiftung umgesetzt und durch die Robert Bosch Stiftung gefördert wird.
Mehr Informationen zur Ringvorlesung:
„Wir erleben eine Zeitenwende“, hatte Bundeskanzler Scholz nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 im Deutschen Bundestag gesagt. Die vermeintliche Stabilität des 20. Jahrhunderts scheint dahin, globale Herausforderungen und Krisen nehmen zu, soziale Ungleichheit wächst, und extreme Ansichten sowie Verhaltensweisen gewinnen Raum. Gesellschaften und Strukturen scheinen der Polykrise in einer Zeit teils revolutionären technologischen, wirtschaftlichen, sozialen und politischen Wandels nur noch bedingt gewappnet zu sein. Radikalismus und Extremismus gefährden Menschen und Institutionen. Und dabei sind viele beobachtbare Phänomene gar nicht neu, aber sie waren selten so prominent.
Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit Extremen unserer Zeit aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und lädt Studierende nicht nur ein, sich auf diese unterschiedlichen Perspektiven einzulassen, sondern auch zu reflektieren und mit zu diskutieren. Sachkenntnis erleichtert die Bewertung beobachteter Phänomene und hilft dabei, extremistischen Bestrebungen adäquat entgegenzutreten.
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