Dr. Karl-Heinrich Köster hat zusammen mit seiner Frau Marianne die Eugen-Biser-Stiftung mitgegründet. Er war zunächst stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums, dann als geschäftsführender Stiftungsrat tätig und anschließend übernahm er dessen Vorsitz. Am 20. November 2024 wurde ihm von Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt.
„Dr. Karl-Heinrich Köster ist ein herausragender Brückenbauer der Religionen“, betonte Wissenschafts- und Kunstminister Markus Blume bei der Ordensüberreichung im Münchener Gärtnerplatztheater. „Er ist einer von drei Gründungsvätern der gemeinnützigen Eugen-Biser-Stiftung und hat mit dieser unter anderem die Islamberatung in Bayern mit geschaffen – ein leuchtendes Beispiel für den interreligiösen Dialog. So fördert Dr. Köster mit vollem Einsatz das gegenseitige Verständnis, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in unsere Gesellschaft!“
Richard Heinzmann hat die programmatischen Grundlagen und die Entwicklungen der Eugen-Biser-Stiftung von Beginn an entscheidend mitgeprägt. Über viele Jahre war er eng mit Eugen Biser verbunden – als Professor für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik sowie Mitvorstand des Martin-Grabmann-Forschungsinstituts für Mittelalterliche Theologie und Philosophie an der LMU München.
Aus dem fruchtbaren Dialog der beiden entstanden unter anderem erfolgreiche Fernsehsendungen sowie die Publikationen “Theologie der Zukunft” (2005) und “Mensch und Spiritualität” (2010).
Richard Heinzmann ist Haupt-Herausgeber der Bibliographie Eugen Bisers und des Lexikons des Dialogs. Für sein vielfältiges Wirken wurde ihm 2010 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. 2015 erhielt Richard Heinzmann für seine Verdienste um den Dialog zwischen Christentum und Islam den Meckatzer-Philosophie-Preis.