Für das Zusammenleben mit Muslim:innen ist die Kommune ein zentraler Ort – ganz gleich, ob in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz. Die Rahmenbedingungen mögen unterschiedlich sein, die Fragen bleiben die gleichen: Wie lässt sich die Teilhabe der muslimischen Bevölkerung vor Ort stärken? Wie kann eine Zusammenarbeit mit den lokalen Moscheegemeinden gelingen? Was bedeutet das auch ganz konkret und praktisch, etwa bei Bestattungen nach muslimischem Ritus? Und was lässt sich der zunehmenden Muslimfeindlichkeit entgegensetzen?
Die Tagung blickt auf Erfahrungen aus dem Projekt „Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum“ der Eugen-Biser-Stiftung und diskutiert die Herausforderungen. Zwei Jahre lang begleitete es partizipative Prozesse in sechs Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz – jeweils mit dem Ansatz der kommunalen Islamberatung. Das Konzept geht auf die Bedürfnisse der Ratsuchenden ein und entwickelt direkt vor Ort mit ihnen gemeinsam Lösungen, die sich sowohl am jeweiligen Kontext als auch den Bedürfnissen orientieren.
Über die Ländergrenzen hinaus soll es bei der Tagung auch jenseits des deutschsprachigen Raums um muslimisches Leben in ganz Europa gehen. Inwiefern eignet sich das Konzept der Islamberatung, um auch hier
muslimische Teilhabe zu fördern?
Herzliche Einladung zum Diskurs am Ufer des Starnberger Sees!
Pfarrer Reiner Schübel
Evangelische Akademie Tutzing
Stefan Zinsmeister
Eugen-Biser-Stiftung und Islamberatung in Bayern
Ottilie Bälz
Robert Bosch Stiftung
Die Anmeldung ist hier möglich.
Das Programm können Sie hier einsehen.
Das Projekt „Brückenbauen in der Kommune – Muslimische Teilhabe und gesellschaftliches Zusammenleben im DACH-Raum“ ist ein Teilprojekt der Islamberatung in Bayern, getragen von der Eugen-Biser-Stiftung und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung.
