Vier intensive Tage, 11 engagierte Teilnehmende und Prof. Elisabeth Naurath. Die Gegenwart erfordert es: wir wollen reden!
Im Rahmen des ReViLBa²-Projekts bot die Universität Augsburg in Kooperation mit der Eugen-Biser-Stiftung die Grundqualifizierung „Dialoggestalter*innen für religiöse Vielfalt und Integration“ an. Voraussetzung für den Dialog mit anderen ist dabei auch immer erst die Auseinandersetzung mit sich selbst.
Entsprechend geprägt waren die Tage von intensivem Austausch, kontroversen Diskussionen und praxisnahen Perspektiven auf religiöse Vielfalt im schulischen Kontext. Deutlich wurde: Die Zeit war eigentlich zu knapp, um Religionen vertieft kennenzulernen und Positionen umfassend auszutauschen. Zugleich wurde der Wunsch formuliert, Frauen- und Geschlechterperspektiven stärker in den Blick zu nehmen. Einig waren sich alle: Religiöse Vielfalt, Dialog und Integration brauchen mehr Raum, mehr Stimmen und mehr Aufmerksamkeit. Diese Räume zu eröffnen und Dialog konkret zu gestalten, dafür „brennen“ die neuen Dialoggestalter*innen schon jetzt.
Unser herzlicher Dank gilt der Universität Augsburg, insbesondere Prof. Dr. Elisabeth Naurath, sowie der Eugen-Biser-Stiftung und dem multireligiösen Team mit Andreas Enders (Christentum), Dr. Selcen Güzel (Islam) und Dr. Ruth Zeifert (Judentum) für die inspirierende Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank gilt darüber hinaus den angehenden Dialoggestalter*innen selbst für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement, ihre Offenheit und ihre Bereitschaft, Verantwortung für einen respektvollen und tragfähigen Dialog in einer pluralen Gesellschaft zu übernehmen.